Neues

Am 15. Oktober 2018 erscheint NICHT NUR MÜTTER WAREN SCHWANGER - UNERHÖRTE PERSPEKTIVEN AUF DIE VERMEINTLICH NATÜRLICHSTE SACHE DER WELT in der edition assemblage!
Als Initiatorin und Herausgeberin des Sammelbands bin ich ungeheuer stolz darauf. Auf umstandslos.com und kleinerdrei.org könnt ihr zwei Teile des vierteiligen Essays, das ich für das Buch geschrieben habe, nachlesen. 
Außerdem gibt‘s hier noch ein Interview zu lesen.
Die erste Lesung wird am 21. Oktober in der Berliner Buchhandlung OCELOT stattfinden - 

Eine erste SNEAK PEAK-Lesung wird es jedoch schon am 16. September 2018 beim FAMILIA*FUTURA FESTIVAL in Dresden geben, wo ich außerdem ein neues Workshop-Format ausprobieren werde. Titel: DIE ZUKUNF VER-SPRECHEN ...

Und dann erscheint im Oktober 2018 noch das Buch „Neue Vermittlungsformate für die Freie Szene“ im Rahmen der Theaterscoutings des PAP Berlin. Ich habe für dieses Projekt das Publikumsgesprächsformat RETROSPEKTIVE IMPROVISATION entwickelt und mehrere Male erfolgreich getestet. In dem kostenlos erhältlichen Buch findet ihr hierzu, und zu den anderen spannenden Formaten, handliche Beschreibungen zum Selbermachen!

 

Mein Teil mir

1986 geboren und im Hamburger Speckgürtel aufgewachsen, erkannte ich schon früh, dass trotz bester Noten aus mir keine Psychologin werden würde.
Mein Wunsch, mich der theatralen Subversion zu widmen, begleitete mich auch während meines ersten Studiums der Sozial- und Kulturanthropologie und Politikwissenschaft an der FU Berlin. Hier traf ich verspielte Verbündete, mit denen ich mit unterschiedlichen Medien experimentierte, wie Radio, urbanen Interventionen, Videowalks und immer wieder Theater. Während meines Theaterregiestudiums an der HfMT Hamburg setzte ich mich weiter mit Fragestellungen, die aus unserer neoliberalen, patriarchalen Gesellschaft erwachsen, auseinander, und suchte, meinem Glaube an die Gemeinschaft als Motor kreativer Prozesse Ausdruck zu verleihen.
Als Feministin und kritische Dekonstruktivistin forsche ich immer weiter daran, die Widersprüche im Vorhof der Realität miteinander tanzen zu lassen (Schlingensief). Statt Stereotypen und überkommene Erzählungen zu reproduzieren, stelle ich alternative Bilder und Behauptungen auf. Ich will den Zeitstillstand und Rauschzustände, und nutze Glamour und verschobene Symbole, da ich glaube, dass schwere Kost, als Pop verpackt, immer wieder neu im Halse stecken bleibt.

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